(Bericht) Situation zum Jahresbeginn 2020

Obacht, die hier aufgeführten Berichte können Spuren von Satire enthalten!

Verlässt der König das sinkende Schloss?
(Gewohnt haarscharf an der realität vorbei recherchiert!)

Als im Winter des Jahres 1923 (v. Chr.) ein Wendelsteiner Fußballfreund auf seiner Terrasse stand bemerkte er, dass es ganz schön frisch war um seine Cabanossi. Also beschloss er es den Zugvögeln gleich zu tun und in den Süden zu fliegen.
Er hatte Glück, schließlich betrieb sein Kumpel eine Fluglinie am Nürnberger Airport, nämlich Rainär von Ryan Air.
Nach einem kurzen Gespräch war klar, dass es ins sonnige Ägypten gehen soll. Rainär von Ryan Air versprach zudem, dass er keine Boeing 737-MAX aus dem stillen Kämmerchen holte.

Im warmen Süden angekommen stellte sich der Franke mit einem gekonnten „Servusla! Wo gibt’s n da a Schäufele?“ vor.
Er bezeichnete sich selbst als Fränkische Vakuumbremse, kurz FV.
Dies gefiel Pharao Ramses gar nicht, denn in seinem hieroglyphischen Worterbuch sah das „V“ aus wie eine umgestürzte Pyramide. So befahl der strenge Ramsi: „Schale, Arm, Raute, Vogel, Welle, Hackebeil!“
Falls jemand unerwarteter Weise dieses altägyptische Sprichwort nicht kennt – es bedeutet soviel wie: „Ich habe heute leider keine Rose für dich!“
Es kam also wie es kommen musste, Ramsi verwies den Wendelsteiner Kicker des Landes. Und nur einen Tag später konnte ein ortsansässiger Voyeur wieder eine schlotternde Cabanossi auf einer Wendelsteiner Terasse erkennen.

„Das kann so nicht weitergehen, da muss mehr Bewegung in die Nähe der Beine!“, dachte der Fleischpeitscheninhaber und beschloss seinen guten Namen (Fränkische Vakuumpumpe) für seinen Lieblingssport herzugeben.
Der FV 1923 (v. Chr.) Wendelstein war geboren!
Dank der Ertüchtigung durch Gladiatorenkämpfe, Fesselspielchen zwischen Cowboys und Indianern, sowie durch den modernen Sport musste keine Wendelsteiner Cabanossi mehr frieren.

In den 3943 Jahren von 1923 (v. Chr.) bis 2020 (n. Chr.) ist viel passiert mit Club, der vermutlich aus einer Frostbeule heraus entstand. Das Glanzstück war aber sicher die Gründung einer Fußballabteilung.
Schließlich regiert schon seit der Kreidezeit König Fußball die Welt!
Die Jahre vergingen und die Elitekicker ritten auf einer Welle des Erfolgs. Sie gewanen mehr Titel als sie in ihre Lebensläufe aufnehmen konnten. Zumindest zu der Zeit, als man diese noch in Granit meiselte und sie von einem Ölberg herab seinen Fans präsentierte.

Nach all den Epochen des Erfolgs geriet vor wenigen Jahren diese enorme Maschinerie ins stocken. Die Fußballer rutschten immer weiter ab und das Ende stand bevor. Sie mussten wieder ganz von vorn beginnen. Ein neues Team unter neuer Führung musste den Karren aus dem Dreck ziehen. Der Neustart gelang besser als jemals zuvor, von 0 auf fast 50 Mann in knapp drei Jahren! Die FV-Superstars sprinteten während dieser Zeit von Erfolg zu Erfolg, der Greenkeeper hatte schon Pläne die Spielfläche für die Champions Leauge tauglich zu machen.
Und nicht nur sportlich konnten sie sich sehen lassen. Die meisten Fans glaubten, dass die bestaussehendsten und heroischsten Götter des Olymp herabgestiegen waren. Unter der Tribüne der weiblichen Fans wurde extra eine Drainage nachgerüstet. Völlig zurecht konnten sich die Damen nicht satt sehen, ihnen lief das Wasser im Mund zusammen.

Doch alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Und da die Gründungs-Cabanossi nunmal solch Eine war, steht vielleicht auch dem Lieblingssport aller Effauler bald ein zweites wurstiges Ende bevor.
Schon seit Monaten zanken sich die Führung des Hauptvereins und die der Fußballabteilung um ihr Spielzeug. Den bis heute anhalten Kampf wer die Cabanossi am rechten Fleck hat, haben jedenfalls beide Parteien verloren.
Die wahren leidtragenden sind nämlich die ca. 35 jungen Athleten, auf deren Rücken dieser Kleinkrieg ausgetragen wird, obwohl sie eigentlich nur Fußball spielen wollen.
Nach 3943 Jahren seit der Geburt des FV 1923 (v. Chr.) Wendelstein fragt sich der benachbarte Ramsi in seinem Kleingarten, ob wieder eine Fränkische Vakuumbremse sein/ihr Unwesen treibt.

Ob König Fußball beim Effau auch künftig noch eine Rolle spielt ist noch nicht endgültig geklärt.